Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V.




Termine

03.01.2018

18.00 Uhr- Plakettenausgabe im Narrenkeller

13.01.2018

Guggeinferno der Los Chrachos

14.01.2018

10:30 Uhr- Umzug bei den Wurmlingerknöpfli

19.01.2018

20.11 Uhr- Kappenabend der Zinken im Gasth. Feldberg (Schönenbirzler)

21.01.2018 - 21.01.2018

12.00 Uhr- Umzug bei den Galgenvögel Grafenhausen

26.01.2018

19:41 Uhr- Narrenbaustellen in Geschwend



de Nachtgrab

diese Einzelfigur wurde 2017 vorgestellt und gegründet

 

De Mond goht uff, s’isch bitterchalt deWind,
de blost vom Rabefelsewald

Keiner traut sich vor si Tür
Alle hocke daheim am Feuer

Doch e dunkli Gstald, die zieht jetzt los
Un huscht durch d‘ Gasse un ueber d‘ Stross

Chleider schwarz wie Rabesache
Man hört es kichere, haehmisch lache

D‘ Lid voschrecke, Zueg vostecke,
schlieche um die Hueserecke

Jo huet Nacht, do triebt er’s bunt
Sin uf de Huet, d‘ Nachtgrabb chunnt !!


 

I hoer mi Oma immer no sage:
„ Bueb, chumm aber wieder heim, bevor´s finster wird, suscht holt di den Nachtgrabb !“

Jo, de Nachtgrabb !
Was isch eigentlich de Nachtgrabb ?

Keiner haet de Nachtgrabb jemols gsaeh, oder die wo nen gsaeh haen, die lebe bereits nimmi.

Es heisst, er lebt irgendwo unterem Rabefelse.
Viellicht in einem vo denene viele Bergmannsstolle, wo´s do früher gae haet, wo´s immer gheisse hät, sie sin alle zuegschuettet.

Oder doch in dem sagenumwobene Rabelöchle, en tiefe Felsspalt direkt unterem Rabefelse?

Gross soll er si, de Nachtgrabb, un schwarz !
Er soll meistens z´Nacht unterwegs si, im Mondliecht.
Chinder haet er scho mitgnoh, in sim grosse Sack.

Fascht lutlos isch er unterwegs, un ploetzlich stoht er do, usem nichts.

Also sei uff de Huet, wenn de z´Nacht allei unterwegs bisch und uff eimol e Geräusch hinter dir hörsch.

Renn heim, suscht het unter Umständ die letztschtes Stuendli geschlage.

 


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