Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V.




Termine

03.01.2018

18.00 Uhr- Plakettenausgabe im Narrenkeller

13.01.2018

Guggeinferno der Los Chrachos

14.01.2018

10:30 Uhr- Umzug bei den Wurmlingerknöpfli

19.01.2018

20.11 Uhr- Kappenabend der Zinken im Gasth. Feldberg (Schönenbirzler)

21.01.2018 - 21.01.2018

12.00 Uhr- Umzug bei den Galgenvögel Grafenhausen

26.01.2018

19:41 Uhr- Narrenbaustellen in Geschwend



Kappenabend

Der allererste Kappenabend in Todtnau war 1921 im Gasthaus Hirschen.
„Eingeladen und Zutritt zum Kappenabend haben alle Narren mit und ohne Hosen“ hieß es in einer Annonce.
In dem wirtschaftlich schwierigen und politisch verworrenen Jahr 1922 war das öffentliche Fastnachtstreiben streng verboten. Kurzerhand erklärten die Todtnauer Narren den Kappenabend und den Preismaskenball zu „geschlossenen Veranstaltungen“.
Per Mitgliedskarte hatten dann alle Zutritt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es beispielsweise 1949 im Gasthaus Hirschen einen Kappenabend mit „riesenhaftem Programm“, 1954 war ein großer Kappenabend in der Turnhalle, 1955 ebenso inklusive Tanz und Schnitzelbanksingen. 1957 gab es einen kleinen Kappenabend im  Hirschen und einen großen im Ochsen.
Altzunftrat Manfred Schäfer und Ehrenoberzunftmeister Hans Herdrich erinnern sich: In den 1960er Jahren veranstalteten Todtnauer Wirte Kappenabende in eigener Regie: Bären, Hirschen, Sonne, Schwarzwälder Hof, Ochsen, Feldberg, Gasthof Thoma/Schnitz. Jedes Jahr haben drei oder vier Wirte einen Kappenabend an unterschiedlichen Abenden durchgeführt. Jeder, der Eintritt bezahlt hat, bekam eine Kappe aus Papier. Es war ein schönes einheitliches Bild. Ein Musiker, meist mit Handorgel, hat für Stimmung gesorgt. Oftmals war es der Wirt selbst. Im Schwarzwälder Hof war es Franz Bosch und in der Sonne Oswald Beckert, der Vater von Willi Beckert.
Nach Gründung der Zinken fanden die Kappenabende in den Zinkenlokalen statt. Das Bild veränderte sich, jeder brachte seine eigene Kappe mit; Für musikalische Unterhaltung wurden immer noch Musiker engagiert. In dieser Zeit wurde nun auch eine Bar in der Wirtschaft eingerichtet. Da der
Zeitraum vom Jahresbeginn bis zur Fasnet sehr kurz ist, hatten die Zinken mehr und mehr Probleme, die Termine für den Kappenabend zu koordinieren.
Aus Termingründen und mangels Bereitschaft einiger Wirte musste schließlich eine andere Lösung überlegt
werden.
Seit 2001 richten die Zinken nur noch einen gemeinsamen Kappenabend aus - abwechselnd, nach einem zuvor vereinbarten rotierenden System. Jeder Zinken trägt
durch einen Programmpunkt zum Gelingen des Abends bei.
 


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