Todtnauer Narrenzunft 1860 e.V.




Termine

22.07.2017

09.30 Uhr- das Gruempel mit anschl. Geisterparty (im Wasenstadtion Muggenbrunn)

28.07.2017

Lagerfeuer der Dichelbohrer Schlechtnau

19.08.2017

Brandbachhock

20.08.2017

Zinkenhock der Rucksackberger Todtnauberg

30.09.2017

Oktoberfest der Dahlauer Aftersteg

25.10.2017

Motto Sitzung in Brandenberg



Zinken Brandbach

Lage: Oberdorf (am Brandbach)
Alles östlich vom Marktplatz, die linke Straßenseite der Feldbergstraße, Grenze ist der Brandbach ab Felbergstraße bis zur Wiese, wieseflüssschenaufwärts zieht sich das Gebiet bis zur Poche.
Erste Zinkenvögte: Max Grether und Berthold Gutmann.

 

„Ein Wahnsinnsprogrammablauf von drei bis vier Minuten steckt in der Regel in dem Wagen“, sagt Werner Jersch, Mechanikermeister bei „Zaho“, er ist beim Brandbachzinken für die Tüftelei und für die gesamte Elektronik verantwortlich. Die vielen Zuschauer an der Umzugsstrecke bekommen nur einen Bruchteil des Programms mit. Gut 25 Jahre Erfahrung hat Werner Jersch im Wagenbau.
Zum Feierabendarbeitsplatz wird für die Wagenbauer in den Wochen vor der Fasnet von Montag bis Freitag die Werkstatt des Bad-, Blechnerei- und Heizungsbaubetriebs von Thomas Hammerlik. Am Samstag beginnt der Wagenbauarbeitsspaß bereits um 10 Uhr, nur unterbrochen durch eine Würstchengrillaktion in der Mittagszeit.
Über zehn Wagenbauer sind am Werkeln. Wenn plötzlich ein Feuerwehreinsatz wäre, würde sich die Werkstatt bis auf einen Mann leeren, denn groß ist die Zahl der Feuerwehrmänner unter den Brandbächlern. Narrenpolizist Noldi Seger ist sowohl Obermoler vom Brandbachzinken als auch DJ in der Wagenbauwerkstatt.
Unüblich ist, dass Wagenbauutensilien aufbewahrt werden. „Im Prinzip fährst du einmal durchs Städtli und am nächsten Tag flext du alles wieder auseinander“, sagt der heutige Oberzunftmeister Jürgen Wehrle, der ebenfalls beim Brandbachzinken Wagen baut, sein Vater Josef hat ihn mitgenommen, als er noch ein Kind war. Der Kopf des singenden Bürgermeisters, mit dem der Zinken 2004 auf Platz 1 fuhr, hatte allerdings zwei Einsätze, die von Werner Jersch programmierte Stimme begrüßte beim Brandbachhock im selben Jahr am Eingang jeden Besucher und warb für die angebotenen Leckereien.
Viele kleine Wägelchen, Sorgsamkeit bis ins kleinste Detail und eine große Fußgruppe gehören zum Markenzeichen des Zinkens. Mit dem Wagen einfach aus der Garage und zur Umzugsaufstellung zu fahren, ist beim Brandbachzinken wegen der Werkstatttore nicht möglich. Nervosität am Rosemändig ist deshalb vorprogrammiert, bis alles zusammenpasst und funktioniert. Und auch Obermoler Noldi Seger greift oftmals nochmals zum Malpinsel Doch bislang hat der Brandbachzinken den Termin immer halten können.
Wagenbauwerkstätten des Brandbachzinkens waren beim „Schriiner- Karle“ im Oberdorf, in der früheren Bürstenfabrik Grether, in der Feuerwehrgarage, beim Ofenbauer Jungel in der Feldbergstraße, in der Sättele- Fabrik, bei ESTO (Eugen Steinebrunner, Oberdorf), im jetzigen Narrenschopf (Blumenwiese Eckert) und seit Jahren wie erwähnt bei Hammerliks.

Bierheizung
Bitterkalt war’s zum Arbeiten in der Jungel-Werkstatt.
Doch den auf einem Balken in einem halben Meter Abstand vom Gasstrahler stehenden Flaschen Bier wurde es warm.

 

 

Gründungsjahr - 1960

Gründungsmitglieder - Max Grether, Emil Kunz, Berthold Gutmann.

Zinkenvögte
Max Grether (1960-1962)
Adolf Wunderle (1963-1964)
Anton Gridel (1965)
Bruno Böhler (1966 - 1973)
Josef Wehrle (1974 - 1975)
Werner Maier (1976)
Jochen Mazzoleni (1977 - 1983)
Karl Falger (1984 - 1989)
Paul Peschel (1990)
Thomas Hammerlik (1991)
Werner Jersch (1992 - 2007)
Christian Beckert (seit 2008)


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